Die Firmenchronik der Otto Kling GmbH

Otto-Friedrich Kling sen. wurde 1871 in Kleinkarlbach – heute eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Dürkheim – in Rheinland Pfalz geboren.

Nach der Lehre, in der damals renommiertesten Farbenfabrik Krug & Keppler, führte der Weg den Firmengründer Otto Kling sen. in die Pinselfabrik G.H. Fischer in Neustadt a.d. Weinstraße.

Die intensive Reisetätigkeit von der Pfalz bis hin nach Belgien, der immer währende enge Kontakt Kunden und anderen Unternehmen der Region, war dann auch ausschlaggebend – 117 Jahre vor den sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook und Twitter – den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Wenige Jahre nach der Heirat mit Katharina Ruf, Tochter des bekannten Hoteliers Michael Ruf in Neustadt, war auch die familiäre Grundlage geschaffen das Unternehmen Otto Kling GmbH zu gründen.


1902

Gründung des Unternehmens in Neustadt, Hauptstr. 6: Großhandlung Pinsel, Bürsten, Malerwerkzeuge mit zu seiner Zeit umfangreichsten Künstlerfarbensortiment.

1912      
Die Ehefrau  absolviert die damalige Handelsschule mit Auszeichnung – in diesem Jahr wird das erste Geschäftshaus in der Heinestr. 6 angeschafft.


1917
Der Beginn des ersten Weltkrieges bringt einen Immensen geschäftlichen Rückschlag Rohstoffmangel, Stilllegung der Farben- und Lacke Industrie.

1919      
Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit! Zu dem Sortiment welches vor dem Krieg die Grundlage des Unternehmens bildete, werden Erd- und Buntfarben, Lacke, Öle und vieles mehr in das Sortiment eingebunden und zählen von nun an zum Stammsortiment.

1923      
Durch das stetig wachsende Umsatzvolumen müssen neue Lagermöglichkeiten angemietet werden. 1924 wird zu einem der schwersten. Völlig unerwartet verstirbt der Gründer Otto Kling. Ein Jahr nach dem unerwarteten Tod von dem Gründer, übernimmt der älteste Sohn Otto Kling jun. Das Tagesgeschäft.

1929      
Das Unternehmen schafft neue, für den Betriebsablauf wichtige Maschinen an. Zu den Maschinen zählen: Walzenstuhl für Ölweiß etc., Rührwerke f. Spachtelmassen, Weißlack-Trichtermühle, Labormischer, Schnellmischer für Dispersionsfarben.

1932      
In der alten Stärkefabrik Neubauer werden nach der Anschaffung des neuen Maschinenparks werden über 1000 qm Lagerräume angemietet.

1935      
Otto Kling jun. Übernimmt nun offiziell die Firma in der er schon seit 1925 kommissarisch als Geschäftsführer tätig ist.

1936      
Durch neues Personal wird der Aktionsradius bis in die Südpfalz ausgebaut. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen zeitweise bis zu 15 Reisende und festangestellte Vertreter.

1939      
Durch Kriegsbeginn wird Otto Kling jun. Aus dem Geschäft gerissen. Das Tagesgeschäft wird durch die Ehefrau Käte Kling und durch Frau Kling sen. weitergeführt. Durch die Wehrpflicht werden viele der wehrpflichtigen Mitarbeiter eingezogen. Dadurch leiden die Umsätze enorm.

1945      
Kurz vor Kriegsende nehmen die Jagdbomber Angriffe der Alliierten in der Region drastisch zu, die dem Bahnhof und dem in der nähe liegenden Eichamt gelten. Dadurch kommt der Geschäftsbetrieb völlig zum erliegen.

1946      
Kurz nach Kriegsende besteht die Hauptaufgabe in der Schutt- und Trümmerbeseitigung. Viele der in den Kriegswirren eingezogenen Mitarbeiter helfen beim Wiederaufbau. Material zum Wiederaufbau ist jedoch kaum vorhanden.

1948      
Die Währungsreform hilft beim Neuanfang. Der entstandene Schaden wird zwar nicht ersetzt und trotzdem kann ein neues Lagerhaus auf dem Gelände der Gimmeldingerstr. 60 erreichtet werden. Das Lagerhaus umfasst ein Lagervolumen von 500 qm.

1952      
Das Unternehmen erwirbt in der Zeit weitere Gebäude in der Heinestraße und integriert die Häuser zügig in das Unternehmen. 1956 erhalten wir den Zuschlag auf ein großzügiges geschnittenes Grundstück, welches von nun Hauptsitz werden soll. Zum ersten Spatenstich kommt es jedoch erst 1962, da langwierige Verhandlungen mit der Stadtverwaltung den Bau verzögern.

1965      
Das Unternehmen ist von nun an Bestandteil des Firmenkonsortiums Hugo Auchter Kaiserslautern und Wolfgang Morhard. Beide teilen sich das Unternehmen zu gleichen Teilen.

1968
Wolfgang Morhard und Egon Auchter erwerben die ehemalige Renault Werkshalle, die von nun an als Lager fungiert.

1970
Wolfgang Morhard übernimmt in einer freundlichen Übernahme 100% der Anteile am Unternehmen und führt von nun an das Geschäft in Eigenregie.

1972
Der Geschäftsführer Wolfgang Morhard entscheidet sich dazu, da der Teilumzug der Firma Otto Kling kurz bevorsteht, ein Verwaltwaltungsgebäude in der Schlachthofstr. anzubauen, um den Geschäftsbetrieb sukzessive in die Schlachthofstraße zu verlegen.

1980-1982
Die Firma Otto Kling baut im Zuge des Aufschwungs die Werks- und Werstatthalle weiter aus. Ein wichtiger Schritt ist der Umzug von der Heine- in die Schlachthofstraße.

1985
Bernd Morhard übernimmt die alleinige Geschäftsführung der Firma Otto Kling 1985, dass Unternehmen wird dadurch einer der wichtigsten Partner der Handwerksbetriebe in der Region.

1993
Der schon lange geplante Umzug der Firma Otto Kling findet 1993 seinen Abschluss. Von nun an findet der gesamte Geschäftsbetrieb in Neustadt a. d. Weinstraße statt.

2005
Vor sechs Jahren wird der schon angegliederte Einzelhandels-Fachmarkt komplett neu um- und aufgebaut. Der Geschäftsführer Bernd Morhard erkennt schnell den steigenden Bedarf von Privat- und Handwerkskunden.

Durch den zielgerichteten Umbau des Fachmarktes, gehört die Firma Otto Kling GmbH zu einem der ersten Ansprechpartner für Handwerker und die immer wichtiger werdende Privatkundschaft.

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